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Das Penny Board – der kleine Bruder des Longboards

Das Penny Board ist der kleinere Bruder, des Longboards. Üblicherweise besteht das Deck, nicht wie beim Longboard aus Holz, sondern aus Plastik. Damit hat es auch ein wesentlich höheren Flex. Weiterhin unterscheiden sich die beiden Bortytpen von der Größe. Die Normgröße eines Mini Cruisers liegt zwischen 22 Zoll und 27 Zoll. Desweiteren werden keine Reverse Kingpin Achsen verwendet, sondern nur die Standard Trucks. Zu der Ästhetik kann man sagen, dass die kleinen Flitzer bunter sind, da das Deck in der Regel grelle Farben besitzt und die Rollen mit kleinen LEDs ausgerüstet sind. Zwar haben die beiden Bordtypen sehr markante Unterschiede, dennoch ist der Übergang fließend. Das größte Penny Board kommt einem Longboard ziemlich nahe, genauso auch andersrum.

Die Vorteile

Personen sind doch sehr wechselhaft. Sie agieren oftmals spontan. Wer noch am Anfang steht und nicht wirklich weiß, ob das Longboarden etwas für einen ist, der könnte durchaus Vorteile aus dem Penny Board ziehen. Von daher vielleicht eine Überlegung für Longboard Einsteiger. Denn es ist günstiger. Also wer sich nicht sicher ist, kann es erst einmal mit einem günstigen Mini Cruiser probieren und dann nach ein paar Monaten umsteigen. Das klingt jetzt erst einmal wie eine Fehlinvestition, da man mit einem Penny Board nicht direkt downhillen kann. Das ist soweit auch richtig, aber welcher Anfänger stürzt sich direkt am Anfang einen Berg hinunter. Erst einmal ist das fahren lernen an sich angesagt. Darüberhinaus ist das Penny Board deutlich pragmatischer und handlicher, als der große Bruder. Damit sind besonderes mittlere Strecken, z.B. zur nächsten Party oder City, bequem zu bewältigen und man hat nicht das Problem, der Tragbarkeit, da man das Board problemlos in ein Rucksack stecken, bzw. auch tragen kann .

Die Nachteile

Mit einem Penny Board 120 km/h den Berg runter zu rasen ist ziemlich surreal. Wer also schon Erfahrung im Boarden allgemein hat und weiß er wird mal die 100 km/h knacken, der sollte dies nicht mit einem Mini Cruiser probieren. Dadurch, dass das Board so klein ist, ist es bei höheren Geschwindigkeiten sehr instabil und neigt zum Hochschaukeln. Geschwindigkeiten bis ca 35km/h-40 km/h sind dennoch möglich, wenn man sein Gelichgewicht gut halten kann. Weiterhin sind die Boards für viele Tricks ungeeignet, wie z.B Slides. Das liegt an dem Plastikdeck, da der Grip für diesen Trick unzureichend ist.

Fazit

Ein Penny Board bietet einen guten Einstieg in die Skaterscene und sollte eher als gutes Transportmittel angesehen werden. Weiterhin kann man sein Geldbeutel etwas schonen. In der Regel kosten Penny Boards zwischen 20€ – 70€. Prinzipiell sind Tricks möglich, aber deutlich schwerer, als z.B. beim Longboard oder Skateboard. Grund dafür ist die Größe und das oft fehlende Griptape. Wer also nach einem guten Transportmittel sucht, ist mit einem Penny Board gut bedient. All diejenigen, die ins extreme wollen, sollten zum Longboard greifen.